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TU Berlin

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Twittern, posten, instagramen in der Social Lounge!

© David Ausserhofer

Ein Digital Native, also ein „digitaler Ureinwohner“, bin ich nicht. Dafür bin ich zu früh geboren. Ich habe kein Facebook-Profil und keinen Twitter-Account. Und doch bin ich ein großer Fan des Digitalen. Physikalische Experimente unseren Studierenden live im Netz zur Verfügung zu stellen – das fand ich faszinierend und habe mich schon vor vielen Jahren intensiv mit E-Learning beschäftigt. Ich weiß aber auch, dass die digitale Welt, die uns momentan „überrollt“, nicht nur Freude bereitet, sondern auch Ängste beschwört.
Deshalb möchte ich den Versuch wagen, Sie für die Welt der Digitalisierung zu begeistern, und Sie zur Großen Wissenschaftsshow in unserem Haus der Ideen einladen. Dort erwartet Sie ein Rendezvous mit der digitalen Zukunft. Es geht um intelligente Roboter, um Big Data und die Vorhersage von Pandemien oder Biotechnologie und die „Mom-on-a-Chip“.
Der Sohn des Computer-Pioniers Konrad Zuse wird über seinen Vater berichten und darüber, wie dessen Faulheit beim mathematischen Rechnen letztlich zur Entwicklung des ersten funktionsfähigen Computers führte. Konrad Zuse war einmal Student an unserer Vorgängereinrichtung, der Technischen Hochschule Berlin. Was seine Nachfolger heute erforschen, erfinden und umsetzen, erleben Sie in der Langen Nacht.
Das digitale Zeitalter eröffnet aber auch andere Perspektiven – nicht nur für unser Wissen, sondern auch für unsere Mobilität oder Nicht-Mobilität. Erstmals bieten wir Ihnen gemeinsam mit dem Verein „Lange Nacht der Wissenschaften“ das Programm aus dem Audimax via Live-Stream an.

Die Digitalisierung lässt eine Teilhabe vom Sofa aus zu! Um möglichst viele Einblicke zu geben, werden mobile Reporter von anderen Berliner Wissenschaftsstandorten immer wieder in das Programm geschaltet.
Dank Social Media hat das gemeinsame Erleben eine ganz neue Dimension erreicht. Um das zu erfahren, gibt es eine Social Lounge – im Haus der Ideen und in der Universitätsbibliothek. Sie hat bei uns Premiere. Dort können Sie verfolgen, was andernorts zur Langen Nacht passiert, und twittern, posten und instagramen nach Lust und Laune. Und während eines einstündigen Instawalks durch beide Häuser haben Sie die Möglichkeit, Ihre LNDW-Highlights via Instagram in die Welt zu schicken. Ich bin gespannt, was das für Follower und Folgen haben wird.

Neben dem Neuen müssen Sie auf Bewährtes nicht verzichten: Mathematische Rätseleien, mechanische Experimente, virtuelle Produktentwicklung auf der einen Seite, auf der anderen unser Sommernachtssalon, Pecha Kucha, Poetry Slam und der große Science Slam im Audimax – all das ist wieder zu erleben. Auch steppt auf unserem Kindercampus der Bär oder – weniger salopp ausgedrückt – tanzt die LAVAMOVER Dance Company. Mit ihrer Performance ist sie auch in der Unibibliothek und in der CHORA-BrainBox im Haus der Ideen zu sehen. Die TU Berlin hat in dieser Nacht also nicht nur Bits und Bytes zu bieten, sondern auch Tanz und viel Musik.

Nach einer „LNDW-Auszeit“ erwarten Sie wieder unsere Lebensmitteltechnologen in ihren Laboren in Dahlem oder das große Haus der Physik an der Hardenbergstraße. Für Romantiker gibt es in der Abenddämmerung eine Führung durch die TU-Schaugärten auf dem Gelände der ehemaligen Königlichen Gärtnerlehranstalt. Bestimmt auch ein schönes Bild via Instagram.

Viel Spaß!

Ihr

Prof. Dr. Christian Thomsen

Präsident der TU Berlin

Vorsitzender des Vereins Lange Nacht der der Wissenschaften

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